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Hier nun unser Reisebericht zur Besichtigung der EX-Berliner.

Durch einen Klik auf die Bilder, könnt ihr diese vergrößern.

Am 18.Januar, um 23:00 Uhr starteten wir in Berlin. Wir sind unglaublich gut vorangekommen, so das wir schon um 06:45 Uhr am Hotel Arnold in Tata waren.

Da um diese Zeit unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, erkundeten wir noch ein wenig den Ort, da auch zwei unserer Mitglieder noch nicht hier waren.

Als wir in Berlin starteten waren es gerade mal 0° C, in Ungarn wurden wir mit -17°C begrüßt. Der See in Tata war total zugefroren.

Nach dem Frühstück in einem kleinen, aber tollen Bäckerei-Laden kam gegen 10:00 Uhr, Peter unser Dolmetscher zu uns und wir starteten nach Budapest. Hier konnten wir noch dringend benötigte Ersatzteile einkaufen.

Nach dem Einkauf in Budapest ging es zurück nach Tata zu unserem Hotel, bei Richard. Dann gingen wir in ein wirklich tolles Lokal "Fregat" zum Abendessen, und dann war auch schon der derste, aber ein sehr erfolgreicher Tag zu Ende.

Die Gespräche mit unserem Dolmetscher Peter (hier in der Mitte) waren sehr qualitativ und es gab nur wenig was er nicht wußte. Ikarus, Ungarn, Deutschland und vieles mehr. Er war kaum um eine Antwort verlegen.

Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück, ging es nun am 2.Tag zu unserem eigentlichen Termin, zu den Ex-Berlinern

Dann war es soweit und die Fahrzeuge konnten wir nun im Original besichtigen, anfassen und nicht nur auf Bildern betrachten. Was Auffällig war, beide Fahrzeuge sind komplet, nichts ausgebaut und kein Vandalismus.

Also man muß sagen das der Zahn der Zeit und auch der Einsatz bis zum vorigen Jahr an beiden Fahrzeugen seine Spuren hinterlassen hat. Aber es gibt keinen Grund zur Verzweiflung, alles ist wieder instand zu setzen und vieleicht sogar schneller als man glaubt, wenn wir weiterhin so toll, wie bisher von Euch unterstützt werden. Denn auch eine Sanierung ist nicht gerade billig und wir haben ja zur Zeit den 5129 in der Restauration.

Noch im Original vorhanden.

Der Verkäufer hier links im Bild war ein zäher Brocken, es war schon viel Geschick gefordert um ihn nicht zu verprellen.

Wir wurden uns dann aber doch noch noch Handelseinig.

Auf der Rückfahrt nach diesem erfolgreichen Geschäft, haben wir uns noch etwas touristik Programm gönnen wollen und trafen aber kurz vor dem Balaton diesen Ika 250. Dieser Wagen ist einer der letzten seiner Art und hatte die komplette Berliner bzw. DDR-Ausstattung. Von den getöten Frontscheiben, den Sitzen der Decke war auch dieser Wagen noch komplett und original.

Nach dem Erlebnis mit dem 250-iger, gingen wir nun essen und fuhren dann am Balaton der auch im Winter bei -17° C seine Reize hat in Richtung Siofok.

Entweder haben wir das Glück gepachtet, oder die Zufälle überrannten uns einfach nur. Beim Abbiegen zur Uferpromenade, sahen wir schon am Ende der Strasse diesen wunderschönen 55-iger.

Was wir schon mal von Außen sahen begeisterte uns sehr. Nach kurzer Zeit kam der Fahrer und öffnete für uns den schönen Bus.

Der Fahrer ließ uns bereitwillig in seinen Bus und erklärte ihn auch. Hier ist unser Stefan hin und weg.

Es ist keine Frage, dies ist ein Schöner Bus, die Uhr und noch viele Dinge original, aber auch andere Dinge dann leider nicht mehr.

Zum Beispiel die Sitze sind aus dem Ikarus 255, Tisch und Tischlampe zwar schön, aber nicht original. Und wenn im 55-iger die Reisebestuhlung verbaut war gab es keine Tische. Die Sitze waren dann immer in Fahrtrichtung angeordnet.

Und jetzt liebe 55-iger und 66-iger Fans nicht erschrecken, es ist ein Oldtimermotor, aber leider ein MAN-LKW Motor.  Auch wenn das sehr enttäuschend ist, es war ein schöner 55-iger.

Nach der Besichtigung des 55-iger begann es schon dunkel zu werden und wir wollten ja noch an bzw. auf dem Balaton. Diese Aufnahme könnte auch in Grönland sein.

Ja und dann war es soweit, wir konnten wie tausende Jahre vor uns schon jemand übers Wasser gehen. Komplett zugefroren der Balaton. nun ging es dann auch zurück nach Tata.

Nach wieder einem guten Frühstück, verabschiedete und Richard perönlich und wir machten noch einem Gruppenfoto vor seinen Trophähen, dann traten wir die Heimreise an.

Das Gruppenfoto vor unserer Abreise bei Richard im Hotel.

Was gibt es langweiligeres als eine eitönige lange Autobahnfahrt. Aber die lange Strecke nach Hause machte es notwendig.

Aber unsere Jungs hatten Spass.

50 Km vor Prag unsere letzte Rast und dann ging es durch bis nach Hause. Um 19:30 Uhr waren wir dann wieder in Berlin. In der Hoffnung, das Euch diese Infos und kleinen Impressionen von der Arbeitsfahrt gefallen haben, bleibt uns treu und tragt ev. auch eine Kleinigkeit mit dazu bei, das beide Fahrzeuge bald wieder auf der Straße zu sehen sein werden. Euer OBVB-Team

Abholung vorerst leider gescheitert

Mit dem Ungarischen Zwischenhändler hatten wir zum 08.März den Termin für die Abholung der Fahrzeuge aus Kaposvar vereinbart. Von unserer Seite her war alles bis auf das kleinste Detail durchorganisiert. Es kann sich ja jeder Vorstellen das es nicht so leicht ist mal schnell zwei Busse in seiner Freizeit und noch dazu aus einem anderen Land zu überführen. Es mußten unsere Busfahrer terminlich so organisert werden, das auch alle an diesem Termin von ihren Arbeitgebern Frei bekamen. die Übernachtungen mußten organisiert werden und vieles mehr. Und immer wieder baten wir den Ungarischen Zwischenhändler uns über den Stand der Dinge mit den Zollkennzeichen und Ausfuhrpapieren zu informieren. Mit den Worten er habe das immer in einigen wenigen Stunden erledigt, versuchte er uns immer wieder zu beruhigen. Das wir am Ende recht behalten sollten und unsere Sorge nicht unbegründet war erfuhren wir am 05.März, als uns der Zwischenhändler informierte, das er nun doch keine Ausfuhrkennzeichen bekäme und eine eventuell andere Lösung Wochen dauern könnte.  Damit war unsere komplette Organisation über den Haufen geworfen und somit auch der Abholtermin am 08.März geplatzt. Nun müssen wir leider abwarten und sehen wie es mit dem Zwischenhändler und der Abholung der Busse weiter geht. Wenn sich etwas zu diesem Thema ergibt werden wir wie immer darüber informieren, wir bleiben drann.

Wir danken allen Spendern!

 

Wir beenden unseren Spendenaufruf

 

Wir haben unser Spendenziel, dank Eurer Hilfe erreicht und einer Rückführung der beiden 260-iger steht nun nichts mehr im Wege.

Anfang März haben wir nun einen Termin für diese Aktion gefunden und hoffen das nichts groß dazwischen kommt.

Wir halten Euch wie gewohnt mit einem Bericht der Überführung wie immer auf dem Laufenden.

Nun noch allen Spendern einen riesen Dank, ohne Euch hätten wir das auf keinen Fall geschafft.

 

Ps: natürlich kann jeder dem unsere Arbeit am Herzen liegt uns auch weiter mit Spenden unterstützen, da ja auch noch für unsere anderen Projekte, wie die Restauration von 5129, eine Menge finanzieller Mittel benötigt werden.

Mal ein Tag ohne schrauben.

Nun ist es genau einem Jahr her, wo wir unserem ehemaligen Vereinskollegen Herbert Schulz zu seinem 79-igsten besucht hatten.

In diesem Jahr stand ja nun ein toller runder Geburtstag an und wir konnten ihn wieder Überraschen und sind bei ihm mit 5 Vereinkollegen aufgekreutzt, worüber er sich wieder sichtlich freute.

Sein Sohn Martin, hat auch noch für eine Show-Einlage gesorgt und eine Putzfrau organisiert, die aber nicht sauber machen konnte, weil die Gäste einfach nicht gehen wollten.

Schaut einfach selber, es folgen tolle Bilder.

Klik auf das Bild, um es zu vergrößern.

Nach einer herzlichen Begrüßung, nahm Herbert sichtlich gerüht unser kleines Geschenk entgegen.

Es gab auch, wie beim letzten Mal reichlich zu Essen und zu Trinken.

Hier sitzen Fahrlehrer und Fahrschüler wieder auf ihren Plätzen. (Detlef machte vor genau 45 Jahren bei Herbert seinen Busführerschein)

Interessante Gespräche mit seiner Familie. (hier Sein Sohn Marco)

Dann war es soweit und es kam die schon erwähnte Putzfrau. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus.

Hat Sie beim Putzen gefunden und suchte nun den Betsitzer.

Hartmut wagte einen Tanz mit ihr.

 

Herbert im Hintergrund hatte sichtlich viel Spaß.

Für den Tanz wurde Hartmut auch belohnt.

Die Belohnung. (Was wird Hartmut seine Frau sagen?)

Nun mußte Erik Hand anlegen und beim ausziehen helfen.

Herbert, es war eine tolle Feier. Danke, das wir dabei sein durften. Auf viele weitere Geburtstage mit Dir, das Team des OBVB e.V.

Am 10.April 2017

 

wollten wir unser "Stiefkind" ein lieb gemeinter Name für den uns anvertrauten Fleischer S5 der Firma Dr. Herrmann, auf die neue Saison vorbereiten und für die HU fertig machen. Beim nachstellen der Bremsen haben wir bemerkt, das die Bremsbeläge der Hinterachse bereits die Verschleissgrenze erreicht haben. Mit großem Elan und genau so viel Optimißmus begaben wir uns an die Arbeit. Aber schon nach kurzer Zeit wurden wir jäh eingebremst. Leider hatten wir keine Abzieher für die Radnabe und mußten nun erst mal unsere Arbeit am Fleischer beenden. Hier noch einige Bilder. Zum Vergrößern der Bider einfach drauf klicken.

Hier beginnen wir gerade das Planetengetriebe zu öffnen.

Schön zu sehen das doch noch sehr große Planetengetriebe. Bei der 200er Baureihe schon viel kleiner.

 

 

Hier haben wir bereits die Planeten entfernt.

Nach dem nun alles ausgebaut war bekamen wir ohne Abzieher die Radnabe und die Trommel nicht von dem Achkörper.

 

 

Ziemlich genervt beendeten wir unsere Arbeit an diesem Tag.

Hatten wir schon lange nicht mehr das wir abbrechen mußten.

Aber an unserem Ikarus 250 haben wir das regelmäßig erfahren mussen. Haben wir schon verdrängt gehabt.

Eine Gute Nachricht !!!

 

Meldung von Gestern den 12.April 2017

 

Wir sind nicht wir, wenn wir uns nicht sofort um eine Lösung bemühen würden.

So ist es unserem Vereinsvorsitzenden, nach unzähligen Anrufen und E-Mails gelungen, einen Abzieher für diesen Achstyp zu besorgen. Nun steht der weiteren Arbeit an unserem "Stiefkind" vorläufig nichts mehr im Wege. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.

 

 

Weitere Arbeiten am Fleischer

 

Nach dem wir nun einen Abzieher für die Radnaben und Bremstrommeln der Fleischer Hinterachse erworben hatten, konnten wir am 18. April 2017 die Naben und Bremstrommeln an der Hinterachse des Fleischer entfernen und auch die Bremsbacken abbauen.

Was wir dann sehen mußten, war sehr ernüchternd.

Die gesammte Bremsanlage der Hinterachse muß erneuert werden, wir halten Euch auf dem Laufenden. Aber nun die Bilder. Zum Vergrößern der Bilder, einfach drauf klicken.

Vor dem Abziehen muß erst alles abgeschraubt werden.

Jens hatte gute Vorarbeit geleistet.

Dann war es soweit und alles konnte abgezogen werden.

Dann bot sich dieses Bild.

Die Trommel sah nicht besser aus.

Der Bremsbelag ist gebrochen.

Belag ist bis auf die Nieten herunter.

Die Achskomponenten sind ordentlich gelagert.

Bei den Bremsteilen ist es genau so. Sie werden gereinigt und dann instandgesetzt.

Hura, hura, jetzt sind Sie da.

 

Wer ist da, werdet Ihr Euch fragen, die Ex-Berliner aus Ungarn haben den Weg in unser Quartier gefunden.

Heute den 04.05.2017 haben wir beide Busse in Empfang nehmen können. Hier der Beweis:

Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken.

Es hat lange gedauert, aber nun sind Sie beide da. Beim genauen hinsehen, kann man am 2.Bus die Berliner Lakierung sehen.

 

Hier nur zwischen geparkt kommen noch heute in die Halle.

 

 

Der 250.iger mußte warten bis die beiden 260-iger in der Halle sind.

 

 

Auch hier ist schön die Berliner Lackierung zu sehen.

Eine überaus enttäuschende Feststellung

 

Nach dem wir vorige Woche darüber berichtet haben, das die beiden 260-iger, nun bei uns in Deutschland sind, gab es von Euch auf den sozialen Medien ausnahmslose positive Kommentare. Dennoch scheint es Menschen zu geben die den Wert unserer Arbeit und den Erhalt der Zeitzeugen in Form von Omnibussen nicht zu würdigen wissen. Als wir gestern wieder zu einem Arbeitseinsatz zu unseren Fahrzeugen fuhren, mußten wir feststellen das sich Personen unerlaubten Zutritt zu einem der 260-iger verschafft haben und die Türtaster entwendet haben. Wir informierten natürlich sofort die Polizei, die am Fahrzeug auch Fingerabdrücke und DNA-Spuren fanden, die eindeutig nicht von uns waren. Hoffen wir das einer derer, die so dreist waren schon bei der Polizei Aktenkundig sind und dadurch auch gefasst werden können. Nun fahren wir auf anraten der Polizei ein erhötes Sicherheitskonzept. Auf solche Maßnahmen wollten wir eigentlich verzichten, geht aber leider nicht.

Nichts desto trotz haben wir unsere geplanten Arbeiten für gestern erledigt. 

19. Mai 2017

 

Um weiteren Vandalismuß vorzubeugen, haben wir in unserer Halle Platz gemacht und beide Ungarnbusse stehen nun bei ihren Kollegen.

 

28. Mai 2017

 

Heute haben wir unsere im Herbst 2016 angefangenen Filmarbeiten beendet. Das Wetter war toll und somit konnte gedreht werden.

Nun auch wie gewohnt wieder die Bilder dazu.

Zum vergrößern der Bilder einfach aufs Bild klicken.

 

 

Natürlich waren vor dem Rangieren und Platz machen noch dieverse Vorarbeiten notwendig.

Hier sehen wir Jens beim lösen der Federspeicher.

Damit Jens auch keine Platzangst bekommt, hilft Tilo etwas mit.

Nun konnten wir mit dem einen Ex-Berliner die Rangierarbeiten vornehmen. (Hier sehen wir gerade den 5091)

Auch der 5129 wurde umgestellt, so das nun beide Ex-Berliner in der Halle stehen.

Nun zu den Filmarbeiten.

Da der 5129 unser Hauptdarsteller war, wurde er auch ins rechte Licht gestellt.

Dann ging es los, es konnte gedreht werden.

Und alle schauten gespannt zu.

Sebastian haben wir garnicht mehr aus den 5129 heraus bekommen.

Und hier die halbe Truppe mal zusammen.

Und nun ein Familienfoto. Im Hintergrund der 5091 und Mühlhausener zu erkennen.

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