Willkommen beim Oldtimer Bus Verein Berlin e.V.!

Eine überaus enttäuschende Feststellung

 

Nach dem wir vorige Woche darüber berichtet haben, das die beiden 260-iger, nun bei uns in Deutschland sind, gab es von Euch auf den sozialen Medien ausnahmslose positive Kommentare. Dennoch scheint es Menschen zu geben die den Wert unserer Arbeit und den Erhalt der Zeitzeugen in Form von Omnibussen nicht zu würdigen wissen. Als wir gestern wieder zu einem Arbeitseinsatz zu unseren Fahrzeugen fuhren, mußten wir feststellen das sich Personen unerlaubten Zutritt zu einem der 260-iger verschafft haben und die Türtaster entwendet haben. Wir informierten natürlich sofort die Polizei, die am Fahrzeug auch Fingerabdrücke und DNA-Spuren fanden, die eindeutig nicht von uns waren. Hoffen wir das einer derer, die so dreist waren schon bei der Polizei Aktenkundig sind und dadurch auch gefasst werden können. Nun fahren wir auf anraten der Polizei ein erhötes Sicherheitskonzept. Auf solche Maßnahmen wollten wir eigentlich verzichten, geht aber leider nicht.

Nichts desto trotz haben wir unsere geplanten Arbeiten für gestern erledigt. 

Hura, hura, jetzt sind Sie da.

 

Wer ist da, werdet Ihr Euch fragen, die Ex-Berliner aus Ungarn haben den Weg in unser Quartier gefunden.

Heute den 04.05.2017 haben wir beide Busse in Empfang nehmen können. Hier der Beweis:

Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken.

Es hat lange gedauert, aber nun sind Sie beide da. Beim genauen hinsehen, kann man am 2.Bus die Berliner Lakierung sehen.

Hier nur zwischen geparkt kommen noch heute in die Halle.

Der 250.iger mußte warten bis die beiden 260-iger in der Halle sind.

Auch hier ist schön die Berliner Lackierung zu sehen.

Sonderfahrt am 23. April 2017

 

Vom 20. bis zum 23. April war Potsdam Gastgeber für die Tagung von Nahverkehrs-Vereinen aus der Region, Deutschland und dem europäischen Ausland. Diese Veranstaltund diente dem Erfahrungsaustausch und des Kennenlernens. Mit mehreren Rahmenprogrammen erfuhren die Teilnehmer sehr viel Neues und vor allem Interessantes von den Nahverkehrsvereinen aus der Region.

Am 23. April, war dann eine Besichtigung der "Rüdersdorfer-Schöneicher Straßenbahn" auf dem Programm.

Wir der OBVB e.V erhielten den Auftrag mit unserem Ikarus 250 und dem Fleischer "Der Mahlsdorfer" von Dr. Herrmann und auch die Firma Behrend mit ihrem H6b, die Tagungsteilnehmer von Potsdam nach Rüdersdorf und wieder zurück zu fahren. Leider ist uns in letzter Minute der Fleischer kaputt gegangen, so das wir dringend ein Ersatzfahrzeug benötigten. Über Traditionsbus bekamen wir dann freundlicherweise einen tollen Ersatzbus. Dadurch wurde auch diese Sonderfahrt ein Erfolg für alle Beteiligten.

Hier nun die Bilder.

Zum Vergrößern der Bilder, einfach drauf klicken.

Hier beide Fahrzeuge kurz vor der Abfahrt nach Potsdam

Ankunft in Potsdam am Bassinplatz

Eintreffen des H6b der Firma Behrend, nun sind wir komplett.

Nun ging es einmal durch die Hauptstadt, um nach Rüdersdorf zu kommen.

Es ging auch über den Alexanderplatz.

Nur noch ein paar Minuten dann sind wir am Ziel in Rüdersdorf.

Ankunft in Rüdersdorf. Von hier ging es für unsere Fahrgäste weiter mit der Straßenbahn nach Schöneiche zum Depot.

Das Depot in Schöneiche

Mit einer Gulaschkanone wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Am Ende der Veranstaltung, wieder in Potsdam.

Weitere Arbeiten am Fleischer

 

Nach dem wir nun einen Abzieher für die Radnaben und Bremstrommeln der Fleischer Hinterachse erworben hatten, konnten wir am 18. April 2017 die Naben und Bremstrommeln an der Hinterachse des Fleischer entfernen und auch die Bremsbacken abbauen.

Was wir dann sehen mußten, war sehr ernüchternd.

Die gesammte Bremsanlage der Hinterachse muß erneuert werden, wir halten Euch auf dem Laufenden. Aber nun die Bilder. Zum Vergrößern der Bilder, einfach drauf klicken.

Vor dem Abziehen muß erst alles abgeschraubt werden.

Jens hatte gute Vorarbeit geleistet.

Dann war es soweit und alles konnte abgezogen werden.

Dann bot sich dieses Bild.

Die Trommel sah nicht besser aus.

Der Bremsbelag ist gebrochen.

Belag ist bis auf die Nieten herunter.

Die Achskomponenten sind ordentlich gelagert.

Bei den Bremsteilen ist es genau so. Sie werden gereinigt und dann instandgesetzt.

Am 10.April 2017

 

wollten wir unser "Stiefkind" ein lieb gemeinter Name für den uns anvertrauten Fleischer S5 der Firma Dr. Herrmann, auf die neue Saison vorbereiten und für die HU fertig machen. Beim nachstellen der Bremsen haben wir bemerkt, das die Bremsbeläge der Hinterachse bereits die Verschleissgrenze erreicht haben. Mit großem Elan und genau so viel Optimißmus begaben wir uns an die Arbeit. Aber schon nach kurzer Zeit wurden wir jäh eingebremst. Leider hatten wir keine Abzieher für die Radnabe und mußten nun erst mal unsere Arbeit am Fleischer beenden. Hier noch einige Bilder. Zum Vergrößern der Bider einfach drauf klicken.

Hier beginnen wir gerade das Planetengetriebe zu öffnen.

Schön zu sehen das doch noch sehr große Planetengetriebe. Bei der 200er Baureihe schon viel kleiner.

 

 

Hier haben wir bereits die Planeten entfernt.

Nach dem nun alles ausgebaut war bekamen wir ohne Abzieher die Radnabe und die Trommel nicht von dem Achkörper.

 

 

Ziemlich genervt beendeten wir unsere Arbeit an diesem Tag.

Hatten wir schon lange nicht mehr das wir abbrechen mußten.

Aber an unserem Ikarus 250 haben wir das regelmäßig erfahren mussen. Haben wir schon verdrängt gehabt.

Eine Gute Nachricht !!!

 

Meldung von Gestern den 12.April 2017

 

Wir sind nicht wir, wenn wir uns nicht sofort um eine Lösung bemühen würden.

So ist es unserem Vereinsvorsitzenden, nach unzähligen Anrufen und E-Mails gelungen, einen Abzieher für diesen Achstyp zu besorgen. Nun steht der weiteren Arbeit an unserem "Stiefkind" vorläufig nichts mehr im Wege. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.

 

 

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