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Überführung der Ex-BVGer

 

Vor nicht all zu langer Zeit berichteten wir vom Kauf der ehemaligen BVG Ikarusse vom Typ 280.03 und 280.02.

Nach umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen haben wir nun beide Fahrzeuge in unserer Halle trocken stehen und werden in den nächsten Tagen eine Bestandsaufnahme machen, um den Algemein-

zustand einschätzen zu können.

Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern.

Hier haben wir den 5091 mühsam aus der Halle in Niederschönhausen bekommen, um ihn dann zu uns zu bringen.
Bei dem 5129 sah es nicht besser aus, die Tore in Niederschönhausen sind einfach zu eng.
Es gab auch Tage, an denen wir bis in die Nacht gearbeitet haben.
Hier ist Präzision gefragt.
Durst hatte er auch.
Dann ging es aber los.
Auf unseren Gelände angekommen.
Nur noch schnell in die Halle.
Fertig.
Nun alle zusammen. Von links nach rechts : Fleischer s5, Ikarus 250.59, Ikarus 280.03, Ikarus 280.03, und Ikarus 280.02

Etwas Neues.

Am 22.10.2015 haben wir in unseren Hallen ein neues Fahrzeug, als wirkliche Bereicherung für unseren Fuhrpark aufgenommen.

Es handelt sich hier um "DER MAHLSDORFER".

 

"DER MAHLSDORFER" ist ein Fleischer S 5 der DHV Herrmann Verkehrsgesellschaft mbH.

Dieses Fahrzeug befindet sich zwar nicht in unserem Besitz, aber er wird es bei uns gut haben.

Nach vielen Jahren im Freien, steht er nun bei uns erst einmal trocken und kann im nächsten Jahr nach einigen schönheits Reparaturen wieder eingesetzt und von Ihnen angemietet werden.

Dazu dann mehr, wenn es so weit ist.

Hier kommen wie immer einige Bilder.

Hier ist das Schmuckstück kurz vor der Abfahrt, noch auf dem Gelände von Dr. Herrmann.
Er fuhr ohne Probleme, wie in alten Zeiten.
Hier ist er kurz vor seinem neuen Domizil.
Angekommen.
Und das ist jetzt sein neues Zuhause. Von rechts nach links: Fleischer S 5, Ikarus 250, Ikarus 280.03 und Ikarus 280.03 ein Ex-BVG Fahrzeug, der Zweite folgt in kürze.

Zum "DER MAHLSDORFER", der S 5 ist Baujahr 1978 und somit schon ein richtiger Oldtimer.

Er wurde zu DDR-Zeiten in der Fleischer KG Gera auf der Grundlage eines Ikarus 55 gebaut.

Die Fleischer KG Gera, war einer der wenigen nicht VEB-Betrieben in der ehemaligen DDR.

Genauso verhielt es sich mit dem Berliner Busunternehmer "Beckhusen" der neben dem Busunternehmer "Puhlmann" zu DDR-Zeiten sein Betrieb privat betrieb. Natürlich mit strengen Auflagen der Kontrollorgane.

Das Busunternehmen "Beckhusen" hatte seinen Firmensitz in Berlin Mahlsdorf, so war es auch schnell zu dem Namen "DER MAHLSDORFER" gekommen.

Der Mahlsdorfer übernahm den Hauptanteil seiner Fahrten, vom Reisebüro der DDR.

Dies aber dann auch nicht auf direktem Wege, sondern immer über den Kombinatsbetrieb

"Weiße Flotte/Ausflugsverkehr" der Ostberliner BVB.

Dieser Betrieb verteilte alle Fahrten des Reisebüros an alle anderen Verkehrsbetriebe in der DDR, so auch an die beiden Privatunternehmen "Beckhusen" und "Puhlmann" in Berlin.

Wenn dann noch Zeit war, konnten sie auch ihre Fahrzeuge selber vermarkten, wie für die sogenannten "Wosofa" (Wochenendsonderfahrten), oder auch die bei der Bevölkerung sehr beliebten Brigadefahrten.

Nach der Wende in der DDR versank der Kombinatsbetrieb Weiße Flotte/Ausflugverkehr und somit auch die Privatunternehmen in die Bedeutungslosigkeit, weil nun ganz andere Unternehmen mit ganz anderen Fahrzeugen den Markt beherrschten.

Durch viel liebe zu den alten Fahrzeugen, sind noch zwei dieser Fleischer-Busse in Berlin erhalten und auch

"DER MAHLSDORFER" wird im nächsten Jahr wieder zu haben sein.

Die Winterpause ist beendet !

 

Heute haben wir die Winterpause beendet und die anstehenden Arbeiten wieder fortgesetzt

Am IKA 250 wurde an der Webasto gearbeitet und kleine Fehler an der Elektrik behoben.

 

Am IKA 280.02 ex BVG-er (5129) haben wir mit der Sanierung begonnen, was bedeutet erst einmal auseinander nehmen.

Als erstes haben wir alle Sitze ausgebaut und schon die ersten Seiteninnenverkleidungen entfernt, was uns da erwartete berichten wir beim nächsten Mal.

Hier noch einige Bilder.

Stück für Stück lichteten sich die Sitzreihen.
Danach legten wir gleich los und entfernten die ersten Seiteinnenverkleidungen. (Was uns dahinter erwartete war unfassbar.)
Nächstes Mal mehr.

Fortsetzung

 

Wie vesprochen folgt heute die Fortsetzung und die Auflösung dessen, was uns bei der Abnahme der Seiteninnenverkleidung erwartete.

Völlig überrascht mussten wir feststellen, das die Holme des Gitterrahmen in einem sehr guten Zustand sind.

 

Nun haben wir am Dienstag den 26.01.2016 damit begonnen, den Triebwagen zu entblechen und möchten euch die Bilder davon nicht vorenthalten.

Hier sind zwar auch eins zwei Holme des Gitterrahmens auszutauschen, aber diese Arbeiten bleiben in einem überschaubaren Rahmen.

Nun die Bilder.

Am 22.02.2016 wollten wir mal nicht schrauben

Am 02.02.2016 haben wir auch mal wieder etwas für unsere Seele getan und haben Arbeit einfach Arbeit sein lassen (nicht nachmachen liebe Kinder) und sind einfach mal so zur Ostsee nach Dargen (Zweiradmuseum) gefahren. Anschließend gingen wir auf die Seebrücke von Ahlbeck.

Auch wenn es sehr kalt und stürmisch war, war es insgesammt ein schöner Tag.

Hier die Impressionen.

Was ist in den letzten Wochen geschehen?

 

Wir haben am 4-Türigen Ika weiter die Außenbleche abgenommen und sind damit ein gutes Stück voran gekommen.

Der Motorwagen hat nun keine Außenbleche mehr und die Seitenklappen sind auch abgebaut worden.

Wenn der Motorwagen komplett entblecht ist, werden wir damit beginnen die schadhaften Holme zu ersetzen.

So weit sind wir aber noch nicht und deshalb nun die Bilder der letzten Arbeiten.

 

22.03.2016 etwas Besonderes

 

Heute haben wir unseren Arbeitseinsatz etwas anders als gewohnt begonnen.

Ein uns sehr nahestehender Freund und ehem. Vereinskollege feierte heute seinen 79. Geburtstag.

Wir entschlossen uns auf unserer letzten Mitgliederversammlung dazu ihn mit einer kleinen Truppe von uns zu besuchen.

So machten wir unseren Ikarus 250 startklar und fuhren etwas nördlich von Berlin zu Herbert Schulz.

Er wußte von nichts, da seine Frau absolut dicht gehalten hat.

Unsere Überraschung ist uns gelungen, so das er fast in Ohnmacht fiel, als wir mit dem Bus in seiner Strasse einparkten.

Seine Frau hatte auch schon ein tolles, einem Interhotel würdiges Frühstück vorbereitet und uns herzlich und toll bewirtet.

Hier folgen nun die Bilder von einem toll gedeckten Frühstückstisch und einem überaus Glücklichen Herbert Schulz. (viele der alten BVG-er müssten Herbert noch kennen, war er doch viele Jahre Fahrlehrer bei der BVG) 

 

Ein Glücklicher Herbert.
Auch Hannelore, seine Frau war Bei der BVG Busfahrerin und ließ es sich nicht nehmen noch ein mal hinter einem Ika-Lenkrad zu sitzen.

Nach diesem tollen Erlebniss ging es zurück nach Damsdorf und wir haben noch bis ca. 17:00 Uhr am 5129 weiter gearbeitet und damit begonnen den Hänger zu entblechen.

Arbeiten der der letzten Wochen:

 

Am 5129, dem Ex-BVG IKA ist nun schon eine Menge zu erkennen. Alle Bleche sind entfernt und es geht daran zu kennzeichnen welche Holmen, des Gitterrahmen erneuert werden müssen.

Wie schon zum Beginn der Entblechung berichtet befindet sich der Wagen in einen besseren Zustand, als von außen erwartet.

Einige Bilder könnt Ihr wie immer jetzt dazu betrachten.

Nach dem die Außenbleche entfernt wurden, ging es an die Seiten-Innenverkleidungen. Jetzt kann am Gitterrahmen gearbeitet werden.

19. Mai 2016

 

Heute haben wir den Fleischer S5 unseres Kooperationspartners der Dr. Herrmann Touristik komplett aufpoliert.

Danach sah dieses historische Fahrzeug wieder aus , als sei er gerade vom Band gefahren.

Grund dieser doch bei diesem Wetter doch sehr anstrengenden Aktion war die Sonderfahrt am 21. Mai 2015 anläßlich einer goldenen Hochzeit.

Der Auftraggeber wollte unbedingt den Fleischer, da sein Vater der Jubilar auch ehemaliger Busfahrer war und an diesem Fahrzeug Typ viele Erinnerungen verbunden waren.

 

 

Heute geht es mal nicht um einen Bus.

Am 02. August 2014 haben wir diesen Wartbug 353 Baujahr 1986 erworben und hatten diesen bei den IFA-Freunden Trebus. 

Wir haben diesen Wagen als Jugendobjekt deklariert und wenn der IKARUS fertig sein würde, sollte der Wartburg wieder fahrfähig gemacht werden,

Im Hintergrund ist unser IKARUS sehr gut zu erkennen.

leider kam es dann nicht mehr dazu, da es zu Unstimmigkeiten zwischen dem Vermieter von den Immobilien der IFA-Freunde und unserem Verein kam.

Als wir dann das Gelände in Trebus mit dem Ikarus verlassen haben und noch den Wartburg nach Berlin bringen wollten, blockierte dieser mit einem Radlader die Ausfahrt und meinete bis zur Klärung dieser Unstimmigkeit den Wartburg einzubehalten.

Auch durch die herbei gerufene Polizei ließ er sich nicht dazu bewegen diesen Radlader zu entfernen. Die Polizei wieß uns auf den Klageweg hin.

Auch über unseren Anwalt versuchten wir eine Einigung zu erzielen und eine Klage zu vermeiden, da dadurch nur unnötige zusätliche Kosten entstehen würden, aber leider auch ohne Erfolg.

Nun reichten wir in 2015 Klage ein, um wieder an unser Eigentum zu gelangen.

Am 15. Juni 2016 fand dann die Verhandlung statt und am 21. Juni hatten wir das Urteil auf Heraugabe des Wartburgs und die Übernahme sämmtlicher Kosten durch den Vermieter in den Händen.

Nach Einhaltung der Berufungsfristen, gaben wir dann dem Vermieter 3 Termine zur Fahrzeugabholung bekannt. Am Donnerstag den 21. Juli 2016 war es dann so weit und wir konnten den Wartburg wieder in unseren Besitz nehmen.

Hier folgen gleich die Bilder von der Abholung des Wartburg 353.

(Ausdrücklich betonen möchten wir, das es sich hier nur um eine Einzelperson handelt.

Alle Mitglieder des Vereins IFA-Freunde Trebus e.V. sind super nett, freundlich zuvorkommend und enorm Hilfsbereit uns gegenüber gewesen, schade das es so Enden mußte.)

Die Verladung unseres Wartburgs in Trebus
Bei uns angekommen.
Das Abladen ging schnell.
Mit Manneskraft ab in die Halle.
Noch an die richtige Position. (Arbeitsplatz)
Er ist in bester Gesellschaft.

Arbeitseisatz am 13.August 2016

Nachdem wir nun wie bereits berichtet nach langer Zeit unseren Wartburg wieder in unseren Besitz nehmen konnten, haben wir auch gleich eine Bestandsaufnahme gemacht.

Ein Standschaden, der durch das lange nicht drehen des Motors entstanden ist, hat die Lager der Wasserpumpe festrosten lassen.

Die Manschetten der Tragegelenke waren schon defekt und werden erneuert. Ebenso sieht es an den hinteren Pendelstangen aus.

Wenn diese Mängel beseitigt sind und der Getriebschaltdom abgedichtet ist, kann der Wartburg dem TÜV vorgestellt und danach zugelassen werden.

 

Zeitgleich haben wir am Ikrus 250.59 die SP-Mängel der letzten SP abgestellt. der Schubstangen-Pendelbock war ausgeschlagen. Nach dem er neu ausgebuchst wurde haben wir ihn wieder eingebaut.

In gewohnter manier nun die Bilder.

Die Manschetten der Tragegelenke sind hin.
Hier sind wir dabei die Tragegelenke auszubauen.
Der Chef persönlich.
Hier kann er nicht mehr sitzen.
Bid oben die Tragegelenke und hier die Lager der Wasserpumpe.
Der Pendelbock nach dem Ausbau und bereits zerlegt.
Nach dem Ausbuchsen wurde er noch Sandgestrahlt und Lackiert. Nicht mehr wieder zu erkennen.
Hier nun wieder an seinem Platz zwischen beiden Schubstangen.

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand des

OBVB e.V. ausdrücklich bei allen an dieser Fahrt Mitwirkenden bedanken, den Fahrgästen, die uns bisher die Treue gehalten haben und immer sehr freundlich und aufgeschlossen uns und unseren Programmen gegenüber standen.

All den Helfern, wenn mal etwas nicht nach Plan lief, wie bei der letzten Fahrt. Besonders zu erwähnen die Jungs aus Dresden Ronald Günther und Günter Büttner.

Einen Riesen Dank auch an unsere Vereinmitglieder, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, aber im Verborgenen dafür sorgen, das überhaupt alles erst so funktioniert, wie es soll.

Da sind zu nennen: Erik Roatzsch, Stefan Maier, Florian Schulze, Stefan Burghardt, Nico Ihme, Andre Luckas, Tilo Plonka, Marco Beese, Alexander Balke und Carsten Blechschmidt .

Kontakt

telefonisch unter:

 

0172-3262262

 

oder per e-Mail unter:

 

kontakt@obvb.net

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